Höherer Dienst
In den höheren Dienst kommt man nur mit einem abgeschlossenen Studium.
Höherer nichttechnischer Dienst
Für den Einstieg in den höheren nichttechnischen Dienst brauchst du ein abgeschlossenes Universitätsstudium. Jura und Wirtschaftswissenschaften werden bevorzugt.
Nach dem Studium startest du dann im Vorbereitungsdienst, der mindestens zwei Jahre dauert und aus berufspraktischen Abschnitten und einer fachtheoretischen Ausbildung besteht.
Das gilt so im Allgemeinen für die höheren Verwaltungstätigkeiten. Für bestimmte Bereiche benötigt der öffentliche Dienst aber auch Spezialisten, die aufgrund ihrer Ausbildung Fertigkeiten mitbringen, die nicht in einem Vorbereitungsdienst ergänzt werden brauchen, so zum Beispiel Ärzte. Für solche Fachleute gibt es die Laufbahnen besonderer Fachrichtung.
Anstelle des Vorbereitungsdienstes und der Laufbahnprüfung wird für die Übernahme von Spezialisten in das Beamtenverhältnis eine hauptberufliche Tätigkeit von bestimmter Dauer vorausgesetzt (in der Regel drei bis dreieinhalb Jahre). Der sonst übliche Einstieg direkt nach dem Studium ist hier somit nicht möglich.
Höherer technischer Dienst
In den höheren technischen Dienst steigst du ein, wenn du einen Abschluss an einer Universität oder Technischen Hochschule als Diplom-Ingenieur/in hast. Dann startest du im Vorbereitungsdienst, der in der Regel zwei Jahre dauert.
Die Aufgaben im höheren technischen Dienst sind äußerst vielfältig. Bei Bundesbehörden zum Beispiel wirkst du bei der Gesetzgebung mit oder du erstellst Leistungskataloge für Ausschreibungen und übernimmst spezielle Fachaufgaben. Auch in den Bereichen Wehrtechnik oder Telekommunikation ist der höhere technische Dienst stark ausgeprägt.