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Gehobener Dienst

Auch der gehobene Dienst unterscheidet zwischen nichttechnischem
und technischem Dienst.

Gehobener nichttechnischer Dienst

Im gehobenen nichttechnischen Dienst startest du – wenn du mindestens die Fachhochschulreife vorweisen kannst – als Beamter auf Widerruf, du erhältst Anwärterbezüge und hast eine Ausbildung von drei Jahren vor dir.

Die Einsatz und Auswahlmöglichkeiten sind groß. Die Palette reicht von der Bergverwaltung über den Bund und die Länder, den Forstdienst und Justizvollzugsdienst bis hin zum Verfassungsschutz und Wetterdienst. Da ist mit Sicherheit auch für dich etwas dabei.

Als Sachbearbeiter treffen Beamte des gehobenen nichttechnischen Dienstes Entscheidungen innerhalb ihres jeweiligen Sachgebiets. Sie übernehmen Leitungs- und Führungsaufgaben, wobei Bürgerorientierung, Qualität und Wirtschaftlichkeit ihre Leitmotive sind.

Gehobener technischer Dienst

In den gehobenen technischen Dienst kannst du erst nach einem erfolgreichen Studium an einer Fachhochschule mit dem Abschluss in einer technischen Fachrichtung, zum Beispiel als Diplom-Ingenieur/in (FH) - Bauingenieurwesen, in den Vorbereitungsdienst einsteigen. Die Ausbildungsdauer beträgt nach dem Studium dann noch einmal 18 Monate (beim Bund) bzw. 12 bis 18 Monate bei Behörden der Länder und Kommunen.

Es gibt eine Vielzahl von Behörden, bei denen du als Beamter im gehobenen technischen Dienst planende und überwachende Aufgaben wahrnimmst. Beim Bund sind dies zum Beispiel der bautechnische Verwaltungsdienst, die Wehrverwaltung, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Wirtschaftsverwaltung, der Bundesgrenzschutz und einige mehr.


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