Mittlerer Dienst
Die Ausbildung im mittleren Dienst erfolgt im Vorbereitungsdienst.
Mittlerer nichttechnischer Dienst
Beamte und Beamtinnen im mittleren nichttechnischen Dienst sind bei Behörden des Bundes, der Länder und bei Stadt-, Gemeinde- und Bezirksverwaltungen beschäftigt. Sie übernehmen Sach- und Verwaltungsaufgaben bei ganz unterschiedlichen Behörden, so beispielsweise auch im Polizeivollzugsdienst, beim Wetterdienst und Verfassungsschutz.
Als Beamter im mittleren nichttechnischen Dienst kümmerst du dich beispielsweise um Personal- und Verwaltungsangelegenheiten sowie um Aufgaben im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen. Du leitest kleinere Arbeitseinheiten und entlastest die Beamtinnen und Beamten des gehobenen und höheren Dienstes von Routinearbeiten.
Die Ausbildung findet in der Regel als Vorbereitungsdienst statt, der aus fachtheoretischen und berufspraktischen Abschnitten besteht. Die theoretische Wissensvermittlung erfolgt an Verwaltungsfachschulen, die praktische Unterweisung bei Ausbildungsbehörden.
Ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss plus einer abgeschlossenen Berufsausbildung gelten als Zugangsvoraussetzung. Der Vorbereitungsdienst dauert in der Regel ein bis zwei Jahre.
Mittlerer technischer Dienst
Beamte im mittleren technischen Dienst kümmern sich um die Wasser- und Energieversorgung, öffentliche Verkehrsmittel, Wohnungs- und Straßenbau, Gesundheitswesen, soziale und kulturelle Einrichtungen und vieles mehr. Durch ihre Arbeit entlasten sie leitende Fachkräfte wie Ingenieure, Architekten und Beamte des gehobenen und höheren Dienstes.
Die Ausbildung für den mittleren technischen Dienst erfolgt im Rahmen eines Vorbereitungsdienstes an Verwaltungsfachschulen und Ausbildungsbehörden.
Der Vorbereitungsdienst dauert in der Regel ein bis zwei Jahre. Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss. Für einige Fachrichtungen brauchst du außerdem einen Berufsabschluss in einem Beruf der jeweiligen Fachrichtung.

